Einführungsbild: Oben ein Straßenschild mit der durchgestrichenen Aufschrift "Ausgrenzung", das nach links zeigt. Darunter ein Straßenschild mit der Aufschrift "Inklusion", das nach rechts zeigt.

3. Voll inklusiv – Was bedeutet das eigentlich?

Inklusion zu ermöglichen bedeutet, Barrieren abzubauen und so gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen zu ermöglichen. Inklusion sieht in der Vielfalt der Menschen eine Bereicherung für alle und möchte, dass sie sich in unserem Alltag widerspiegelt.

Aufgabe 1: Buchstabensalat "Inklusion"

Welche Wörter zum Thema Inklusion findest du im Buchstabensalat? Was haben diese Wörter mit Inklusion zu tun? Tausche dich mit einem Mitschüler/einer Mitschülerin darüber aus.

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Konzepte des Zusammenlebens

Wenn Menschen aus bestimmten Lebensbereichen ausgeschlossen werden, sprechen wir von Exklusion. Es gibt aber noch zwei andere Formen des Zusammenlebens. Diese beschreiben, auf welche Art und Weise Menschen in die Gesellschaft mit eingebunden werden können.

Exklusion: Die blauen Punkte befinden sich in einem Kreis. Die gelben Punkte befinden sich außerhalb.

Exklusion: Ausschluss, Ausgrenzung

Eine soziale Gruppe wird aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen.

Integration: Die gelben Punkte befinden sich in einem Kreis, der sich in einem Kreis mit blauen Punkten befindet

Integration: Einbezug, Eingliederung

Eine soziale Gruppe ist eingegliedert in die Mehrheit, bleibt aber als „fremde“ oder eigenständige Gruppe erkennbar. Die Mehrheit gibt dabei die Normen und Spielregeln des Zusammenlebens vor.

Inklusion: Gelbe Punkte befinden sich in einem Kreis mit den blauen Punkten

Inklusion: Einschluss, Zugehörigkeit

Alle Menschen gehören von Anfang an selbstverständlich und gleichberechtigt der Gemeinschaft an. Unterschiede werden als normale Vielfalt angesehen. Die Gemeinschaft sorgt dafür, dass die Bedürfnisse aller berücksichtigt werden.

In der Realität ist der Übergang zwischen diesen Formen fließend. Außerdem kann die Einbindung in einen Bereich des gesellschaftlichen Lebens weiter fortgeschritten sein als die in einen anderen.

Aufgabe 2: Exklusion, Integration und Inklusion erfahren

Stelle gemeinsam mit deinen Mitschülerinnen und Mitschülern in der Klasse oder im Pausenhof alltägliche Situationen nach, die jeweils der „Exklusion“, der „Integration“ und der „Inklusion“ entsprechen. Macht ein Standbild und fotografiert es. Das Foto könnt ihr hier hochladen. Sprecht darüber, welches Gefühl ihr hattet, als ihr eure Rolle gespielt habt.

Alternativ könnt ihr - anstelle eines Standbildes - eure Ideen in einem Bild, Comic, Video oder einer Collage darstellen.

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Aufgabe 3: Idee von Inklusion

Schau dir das Video an und stelle dar, welche Ideen Inklusion zugrunde liegen. Suche dir dazu drei der folgenden Satzanfänge aus und vervollständige diese:

  • Soziale und politische Teilhabe bedeutet...
  • Niemand in unserer Gesellschaft...
  • Jede und jeder...
  • Vielfalt ist…
  • Es ist völlig normal, dass…
  • Wir alle sind...
  • Inklusion bedeutet...

Besprich deine Aussagen mit deinen Mitschülerinnen und Mitschülern.

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Aufgabe 4: Wie weit sind wir schon?

In welchen Lebensbereichen fehlen deiner Meinung nach noch große Schritte zur Inklusion und wo gibt es schon erste Fortschritte?

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